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Interview: Bruce Cockburn

vom 31. Oktober 2013 in der Fabrik, Hamburg
Es gibt da draußen noch einige wenige Musik-veteranen, die es geschafft haben bis heute aktiv durch die Gegend zu ziehen und unterschiedlichste Venues kunterbunt über den ganzen Globus verteilt zu bespielen. Auch wenn man sein ganzes Leben als Musiker on Tour verbracht hat, so dürfte es jetzt mit den Jahren doch sicherlich nicht mehr das gleiche Erlebnis sein, wie damals, als man noch blauäugig in die Welt hinauszog und die ersten Erfahrungen sammelte. Oder etwa doch nicht?
Für den kanadischen Folk-Rocker Bruce Cockburn ist besagtes Leben on Tour selbst nach fast einem halben Jahrhundert business as usual. Gut, in Nordamerika beginnt der typische Tagesablauf etwas früher und bereits Mittags kommt man bei den Konzerthallen an und macht es sich mehr oder weniger gemütlich, aber ansonsten ist das wohl einfach ein Lebensstil, der einem durch die methusalemische Praxis in den eigenen Adern pulsiert.
Für viele dürfte Bruce Cockburn allerdings weniger durch sein Leben on Tour, als durch den Song "If I Had a Rocket Launcher" ein Begriff sein, der offen gegen den Krieg und all die mit ihm verbundenen Gräuel aufschreit. "I want to raise every voice - at least I've got to try. Every time I think about it water rises to my eyes. Situation desperate, echoes of the victims cry. If I had a rocket launcher ... Some son of a bitch would die!" Harte Worte, doch wo sieht ein Künstler dieses Kalibers überhaupt die Aufgabe von Musik? Soll sie wirklich etwas bewegen und die Situation der Menschheit politisch, sozial und gesellschaftlich voranbringen, oder ist Musik eher dafür da eine Art Status quo anzuzeigen? Wie lassen sich dabei Ereignisse, wie das Moscow Music Peace Festival, oder der Fall der Mauer einordnen?
Außerdem berichtet uns Bruce, ob es in nächster Zeit mal wieder neue Songs oder sogar ein neues Studioalbum geben könnte. Nachdem Ende 2011 unter dem Titel "Small Source of Comfort" das bisher letzte Album des kanadischen Barden erschienen ist, warteten die Fans vergeblich auf neuen musikalischen Output.
Viel Spaß beim Gucken!
Moderation: Alexander Kipke; Kamera: Alexander Kipke

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