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Interview: Dead by April

vom 2. August 2012 beim Wacken Open Air, in Wacken
Welch ein Auftakt! Ja, manche Interviews beginnen gut … und andere mit gewissen Startschwierigkeiten. Nachdem wir es in einem minutenlangen Kampf durch die überfüllte VIP Area des Wacken Open Air tatsächlich geschafft hatten, die Jungs von Dead by April zusammenzutrommeln – wenigstens zu übersehen waren sie am Ende kaum –, postierten wir uns im grellen Sonnenschein zwischen zwei Regengüssen vor dem Pressezelt und fingen an, zu reden. Da ging auch schon just-in-time ein Showcase los und unter donnernden Bässen und psychedelischem Kreischgesang konnte man kein Wort seines Nächsten mehr verstehen. Also klemmten wir unsere komplett aufgebaute Studioausrüstung unter den Arm, oder versuchten es zumindest, und stapften mit den Jungs so lange über die weiten Wiesen des Camping-Platzes, bis wir ein brauchbares Ersatz-Plätzchen fanden. Das war umso schwieriger, da wir wider Erwarten die gesamte Band zum Unterhalten zur Verfügung hatten. Wie bringt man so viele Personen unter immensem Zeitdruck gleichzeitig ins Bild? Ach ja, dass einer der Jungs, nachdem wir dann endlich alles justiert hatten, urplötzlich aus dem Bild rannte und auch nicht wieder aufgetaucht ist, machte die Sache nicht einfacher. Wo genau er wie vom Blitz gestochen hin musste, haben wir nie ganz herausgefunden. Es hatte wohl mit vegetarischem Essen und dem im Angesicht von Sonderfutterwünschen nicht ganz perfekten Catering des W:O:A zu tun.
Da standen wir also, nach 15(!) Minuten heillosem Chaos, umgeben von Wald und Wiesen mit den Jungs von Dead by April vor der Kamera. Wie schon bei unserem ersten Interview mit ihnen vor gut zwei Monaten in der heimischen Hansestadt zeigte sich auch hier wieder: Gute Musiker beileibe, gute Redner nicht so sehr. Unser Moderator versuchte mal wieder sein Bestes, aus den sympathischen aber leicht lakonischen Göteborgern Interessantes und Skurriles an News und Informationen herauszuquetschen. Wie gut das geklappt hat? Entscheidet selbst!
Wie fühlt man sich als dedizierte „Boygroup“ auf dem größten Metal-Festival der Welt? Was denken die Jungs darüber, dass das Wacken sich über die Jahre immer mehr für Hybrid-Stile und „New Age“-Phänomene abseits der tradierten Urgestein-Genres geöffnet hat? Glauben sie, eine Crossover-Band wie sie wäre noch vor 10 Jahren auf ein derartiges Festival eingeladen worden, geschweige denn hätte begeisterungsfähige und begeisterte Audienzen vorgefunden? Sehen sie ihre Haupt-Klientel hauptsächlich in weiblichen Zuhörern? Falls ja, in wiefern unterscheiden sich dann die Crowds ihrer Club-Konzerte – zu denen hauptsächlich Leute kommen, welche die Band kennen und lieben – von denen eines Festivals, wo viele Leute sie vielleicht aus purem Zufall kennenlernen, einfach weil sie gerade vor Ort sind? Wie geht die Band mit dem Vorwurf um, ihre Musik sei flach und nur auf Hooklines sowie das Erfüllen von Charakterklischées ausgelegt? – Ein Urteil, welches beim Wort „Boygroup“ insbesondere von gestandenen Metalheads der älteren Tage gerne und schnell gefällt wird! Und woran liegt es eigentlich, dass Dead by April’s Live-Shows als deutlich heavier gelten im Direktvergleich zu ihren abgemischten Alben? Stimmen sie dieser Einschätzung überhaupt zu? Und was macht einen Tag für die Jungs zum erfolgreichen Tag? Welche Rolle spielt das Wacken-Wetter dabei? :P
Seht dies und vieles mehr im Live-Interview vor unserer bislang fast urbansten Kulisse!
Viel Spaß.
Moderation: Arne Luaith; Fotografie: Arne Luaith; Kamera: Alexander Kipke
Wer sich die Musik der Band einmal näher anschauen möchte,
kann im Folgenden in ihr aktuelles Album „Incomparable“ (2011) reinhören:
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