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Interview: Imperia

vom 20. Oktober 2013 beim Metal Female Voices Fest, Wieze
Wie viel Herzblut und authentische Emotionen stecken in einem Auftritt? Bei Helena Iren Michaelsen können wir uns sicher sein, dass sie100% sie selbst ist und keine Fake-Show liefert. Die Norwegerin hüpft und tanzt barfuß kreuz und quer über die Bühne beim Metal Female Voices Fest 2013 in Wieze und ist nicht zu bändigen. Das Set schließt sie mit einer leidenschaftlichen Darbietung von “The Calling” ab.
Wir treffen uns mit der Band nach ihrem Auftritt in der Umkleidekabine. Helena selber beschreibt das Festival als eine der besten Erfahrungen ihres Lebens. Man hat tatsächlich gemerkt, dass zwischen Band und Publikum ein Austausch von “Energie” stattfand, welche die Truppe immer weiter antrieb. Doch hat das Leben natürlich auch Schattenseiten! Das letzte mal als Imperia beim FMFV auftreten sollte, zog sich Helena einen Riss im Trommelfell zu und musste ein halbes Jahr lang pausieren. Sie erzählt uns von ihrem Erholungsprozess und wie sie mit den bleibenden Einschränkungen durch die Verletzung umgeht.
Während manche Bands im Symphonic Metal Genre lieber eine Geschichte aus dem Bereich des Fantasy oder Mittelalter erzählen, schreibt Helena sehr spontan und bringt persönliche Lyrics zu Papier. Sie verrät uns die teilweise äußerst tragischen Hintergründe von “The Calling”, einem sehr emotionalen Song, in dem sich der dramatisch pulsierende Sopran eine Schlacht mit einer verrückten Hexenstimme liefert und ihren Konflikt im echten Leben abbildet.
Später gesellt sich noch der Bassist Gerry Verstreken zu unserem Gespräch und liefert seine eigenen Ansichten zur Thematik. Für ihn ist Helena keine komplizierte, sondern sehr natürliche Person. Man solle auch nicht anfangen, sich als Künstler zu verstellen, denn ansonsten wird der Schaffungsprozess zu reiner Arbeit.
Wir reden mit der Band noch über die nähere Zukunft. Ein Album ist im Plattenvertrag mit Massacre Records wohl noch übrig. Veröffentlichungsdatum oder gar Name für das neue Album stehen zwar noch nicht fest, aber es soll sich mehr an Secret Passion anlehnen. Dafür wurden laut Drummer Steve Wolz auch schon ein paar Lieder geschrieben, aber am Ende sollen es natürlich doch mehr werden um eine Auswahl treffen zu können. Mit ihm reden wir mehr über den Schaffungsprozess, denn bei ihm Zuhause wird das Heimstudio zum Proben genutzt.
Als internationale Band zwischen Norwegen, Deutschland, Finnland und Belgien muss man sich ja irgendwo in der Mitte treffen können und da hat sich Köln eben angeboten. Für den Auftritt beim FMVF hat sich die Kapelle trotzdem einen zweiten Gitarristen aus Leverkusen geholt, nämlich einen Freund von Steve. Denn nicht alles, was man sich im Studio zusammenbastelt muss auch live gut funktionieren!
Steve gibt uns einen tiefen Einblick hinter die Kulissen, wie man mit Frust bei der Aufnahme umgeht, vom Songwriting durch Jan Yrlund und Oliver Philips, optimaler Bandgröße, wie viel der Mix durch Produzent Jacob Hansen noch herausholt und die typischen Herausforderungen eines Drummers.
Viel Spaß mit dem Interview!
Moderation: Khanh To Tuan

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