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Interview: Liveware

vom 12. Januar 2013
Dortmunds Progressiv-Export Nummer 1 und zufälligerweise auch gleichzeitig erste Neuentdeckung des Jahres 2013, Liveware, haben mit ihrer Debüt-Scheibe "A Look Inside The Mirror" ein Monstrum von einem Album erschaffen, das noch große Wellen schlagen wird. Die Rezension zu Livewares epochalem Meisterwerk findet ihr hier.
Unter anderem mit schier nie enden wollenden Gitarrensoli, Keyboardteppichen, gefälligen Melodien, Mitsing-Refrains und anspruchsvollen Drum - wie Rhythmus-Parts versehen, entführt uns der Rundling ins Jahr 1992, als der progressive Sound einen zweiten Frühling erlebte. Das kongenialen Songwriting von Titeln wie dem Rock-Biest "Nothing left to fear", "A Look inside the Mirror" mit seinen Power-Metal-Attitüden gepaart mit diesem elegisch schönen Melodiebögen, die Power-Ballade "When Winter's gone" oder der gemeine Ohrwurm "Dreams of May", das selbst die alten Hasen im Business nicht besser hinbekommen hätten. Eine besondere Erwähnung gehört dem 10-Minuten-Monument "A Mid September's Eve", das selbst Kollegen wie Dream Theater alt aussehen lässt. Sie folgen damit Bands wie Queensrÿche, Porcupine Tree oder auch Metallica bis hin zu Queen. Die Zukunft des Progressiv-Rocks scheint also gesichert.
Dieses unüberhörbare erste Lebenszeichen nahmen wir zum Anlass, die äußerst sympathischen Jungs beinahe vollständig zum spaßigen Skype-Interview antreten zu lassen: Sie erzählen, wie sie das große Kunststück schaffen, sechs Musik-Geschmäcker unter einen Hut zu bringen. Dabei entwirren sie gleich noch ihre umfangreichen Musikhintergründe und äußern den ein oder anderen Zukunftswunsch. Fan-Erwartungen werden zum ersten Mal laut ausgesprochen und außerdem versuchen sie eine Erklärung zu finden, woran die heutige Musik-Industrie kränkt; und vertreten dabei gar keine schlechten Ansichten. Genaueres dazu im folgenden Interview! Viel Spaß beim Gucken und Lesen!
Moderation: Michael Voit

Transkript des Interview:

Michael: Hallo zusammen! Gleich mal vorweg: Fröhliches neues Jahr!! Weltuntergang gut überstanden?
Liveware: Hallo! Dir auch ein gutes neues Jahr! Ja, na klar.
Michael: Danke, dass ihr Euch Zeit fürs Interview nehmt. Könnt ihr Euch kurz vorstellen und mir Eure Rolle in der Band verraten?
Liveware: Matthias sitzt am Schlagzeug, Chris ist an der Gitarre, Max spielt den Bass, Lukas bedient Keyboard und Klavier und Andy spielt auch Gitarre. David, unser Sänger, der fehlt und lässt sich für heute entschuldigen.
Michael: Kommt Ihr alle aus dem selben Ort?
Liveware: Ja, aus Oer-Erkenschwick. Das ist in der Nähe von Dortmund.
Michael: Wie habt Ihr Euch gefunden? Ihr seid zwar aus dem selben Ort, aber wie und wann habt Ihr beschlossen, dass Ihr zusammen Musik macht?
Liveware: Das hat bereits vor zehn Jahren angefangen. Der Andy, der Max und ich (Matthias) haben - zusammen mit noch einem Gitarristen - Metallica-Cover gespielt. Dann sind mehr und mehr eigene Sachen dazugekommen und da kam's dann dazu, dass wir ausschließlich eigene Lieder spielten. Wir bekamen einen Tiefschlag, als einer der Gitarristen ausstieg. Und da ergab es sich, dass Lukas und Christoph ersatzweise dazukamen. Seit ungefähr vier Jahren gibt es uns jetzt in dieser Formation.
Michael: Ich habe gelesen, dass Ihr erst seit einem Jahr so wirklich besteht.
Liveware: Ja, seit einem Jahr ist unser Sänger David dabei und seitdem sind wir komplett.
Michael: Zu Eurem Bandnamen Liveware: der lässt ja einige Deutungen zu, was bedeutet er konkret?
Liveware: Wir proben in Recklinghausen in einem Proberaum, bei dem auf der Tür "EDV-Raum" steht und als wir dann mal einen Bandnamen suchten, überlegten wir: "EDV-Raum, das heißt wir sind EDV-Personal!" und auf englisch heißt das eben "Liveware". Und so kam das.
Michael: Ihr habt dieses wirklich grandiose Debüt-Album eingespielt, wie geht Ihr an das Songwriting ran?
Liveware: Bei uns ist das so, dass immer irgendjemand mit einer Stelle ankommt, die er sich zu Hause ausgedacht hat oder eben bei der Probe entsteht und wir versuchen dann daraus etwas zu machen. Die anderen sagen, ob sie es gut finden, dazu wird ein wenig darauf herumgejammt und wir schauen dann, welche Stelle dahinter passen könnte, wodurch sich der Song dann langsam zusammen aufbauen lässt. Wir diskutieren alles aus. Wenn jemand Verbesserungsvorschläge hat, hören wir uns das an und probieren solange rum, bis wir den fertigen Song haben.
Michael: Gibt es einen Bandleader, der sagt was Sache ist?
Liveware: Womit wir wieder beim Thema wären… [lachen] Aber eigentlich macht das unser Ältester, der Matthias, der ist schon der Leiter des Gesprächs im Proberaum. Außerdem macht er die Management-Sachen und organisiert Konzerte. Wobei aber auch gesagt werden muss, wenn jemandem eine Stelle gar nicht gefällt, kann es schon sein, dass sie komplett verworfen wird. So sind schon ganze Songs weggeworfen worden, denn bei sechs Leuten gibt's da auch schon mal sechs verschiedene Meinungen. Grundsätzlich läuft alles gleichberechtigt ab, nur bei Diskussionen kommen wir dann gelegentlich auch schon mal vom Thema ab und da ist der Matthias einer, der das wieder unter Kontrolle bringt, damit wir uns wieder aufs Ziel konzentrieren können.
Michael: Ihr würdet also sagen, das ist schon ganz wichtig, dass einer das Kommando hat?
Liveware: Ja, auf jeden Fall!
Michael: Wie macht Ihr das genau beim Songwriting, schreibt Ihr die Texte im Nachhinein?
Liveware: Wir fangen zu fünft instrumental an, beachten dann schon Strophen und Refrains, und machen uns dann zusammen auf die Suche nach einer Melodie. Dazu schreiben der Max oder ich (Matthias) die Texte und später wird das so geprobt.
Michael: Das ist also nicht so, dass der Sänger zwingend die Texte schreibt, sondern Ihr macht das alle zusammen?
Liveware: Ja, ganz genau.
Michael: Wann wisst Ihr, dass ein Song fertig ist? Mittlerweile ermöglicht die Technik ja ein unendliches Vollstopfen von Songs! Wann kann man sagen: "Jetzt ist der Song fertig und bleibt wie er ist!"
Liveware: Das sieht man erst, wenn's dann aufgenommen wurde. Gerade jetzt bei den Aufnahmen haben wir soviel rumgefeilt, hier und dort etwas verändert. Von daher ist dieser Prozess des Aufnehmens ganz wichtig, weil da kommen immer noch neue Ideen rein. Und ich glaube, wenn wir die Lieder jetzt immer weiter spielen, fällt uns immer noch etwas ein, was man nochmal anders machen könnte. Aber jetzt ist es halt zu spät… [lachen]
Michael: Ich vertrete ja die Meinung, dass man die besten Songs schreibt, wenn's einem beschissen geht! Wie seht ihr das?
Liveware: [Lachen]… ja, kommt darauf an welche Songs – die besten Balladen vielleicht. Wobei, wenn's mir (Matthias) gut geht, probe ich auch gerne und schreibe auch gerne Songs. Ich persönlich schreibe die besten Songs, wenn's mir gut geht, am besten es ist noch Sommer. When Winter's gone...
Michael: Ich vermute Ihr habt das Album selbst aufgenommen, wie man teilweise hören kann? Stimmt das und wer hat's produziert?
Liveware: Wir haben im Proberaum alles in Eigenregie aufgenommen. Aber wir hatten ein bisschen Hilfe von einem Bekannten, der früher schon bei Aufnahmen mitgeholfen hat. Allerdings kam der erst beim Mastern und Mixen dazu. Der hat uns dann im Nachhinein noch Tipps gegeben, wie man's hätte besser machen können, aber da war es eigentlich schon zu spät.
Michael: Was reizt Euch so an der Musik?
Liveware: Vor allem, dass sie so abwechslungsreich ist. Da kommt jeder auf seine Kosten, weil wir ja jetzt auch nicht alle die gleiche Musikrichtung hören. Jeder hat da seine Favoriten. Auch, dass man live spielen und Leuten die Musik präsentieren kann und man später eine CD in der Hand hält sowie darauf stolz sein kann. Dass man quasi etwas Handfestes hat, das man selber geschaffen hat.
Michael: Ihr habt ja sicher mein Review von Eurem Album gelesen, ich komme darin immer wieder auf "Images & Words" von Dream Theater zurück. Kennt Ihr das Album, und wie wichtig sind Bands wie Dream Theater oder Porcupine Tree für Euch?
Liveware: Unterschiedlich! Klar, wir kennen das Album, aber dem Andy sein Genre ist es nicht so, obwohl er die Band bewundert und Klasse findet, was sie machen. Er hört eher Bands, die aus dem klassischen Rock-Bereich kommen, wie AC/DC oder Deep Purple. Aber "Images and Words" hat sicher seinen Einfluss zum Sound in seiner Gesamtheit beigesteuert.
Michael: Ich frage deshalb, weil ich damals, als das Album raus kam, live dabei war, und mir hat dann irgendwie die Fortsetzung gefehlt. "Awake", das Folge-Album, war ja nicht mehr so im Stil von "Images & Words". Als ich Euer Album 20 Jahre später gehört habe, sind mir die Klänge total vertraut vorgekommen und ich hatte quasi meine Fortsetzung.
Liveware: Da fühlen wir uns natürlich geehrt, wenn man in unserem Album so etwas erkennt. Vielen Dank dafür!
Michael: Und wie ist der Sound vom Album entstanden?
Liveware: Der hat sich ganz einfach aus der Summe der einzelnen Teile ergeben.
Michael: Mein Chefredakteur ist ja mittlerweile auch auf Euer Album gekommen, nachdem er mein Review gelesen hat und vermutet im Anfangsriff von "A Mid September's Eve" die Scorpions, gibt es das?
Liveware: Das hören wir gerad echt zum allerersten Mal ...
Michael: Was sind Eure persönlichen Einflüsse?
Liveware: Zu unseren persönlichen Einflüssen zählen Bands wie AC/DC, Deep Purple, Queen, Iron Maiden, Van Halen, Kiss und andere.Völlig bunt gemischt. Aber eher klassische Bands, das Progressive kommt dann eher aus Spaß an der Sache dazu.
Michael: Es ist ja zur Zeit wieder stark in Mode, Cover ins Set einzubauen, meistens von den eigenen Idolen. Spielt Ihr live auch Cover-Songs?
Liveware: Das kommt gelegentlich schon mal vor. Bei der Release Show haben wir zum Beispiel ein zweites Cover-Set gespielt, weil uns die 50 Minuten vom Album nicht ausgereicht haben. Bei besonderen Gelegenheiten oder wenn wir zwei Stunden füllen müssen, könnten wir uns durchaus vorstellen, wieder Cover-Songs zu spielen.
Michael: Und was wird da so gecovert?
Liveware: Alles von Toto, Genesis, Kiss über Bon Jovi bis hin zu Black Sabbath. Eben Sachen, auf die jeder steht und die beim Publikum immer gut ankommen.
Michael: Euer favorisierter Liveware-Song on Stage?
Liveware: "A Mid September's Eve", "A Look inside The Mirror", "Dreams of May" und "Spread your Wings", wobei es noch einen Song gibt, der aber erst erscheinen wird, den spielen wir zur Zeit auch schon richtig gerne.
Michael: Wieviele Gigs habt Ihr schon bestritten, seitdem das Album draußen ist?
Liveware: Seit dem das Album draußen ist, waren es sechs Stück.
Michael: Kann man Euch in naher Zukunft wieder live sehen?
Liveware: Dazu am besten unsere Facebook-Seite besuchen: https://www.facebook.com/Livewaremusic
Wir haben jetzt zwar noch keinen konkreten Gig am Start, aber schon sämtliche Termine für 2013 in Planung. Wir werden auch versuchen, im Sommer mehr unterwegs zu sein.
Michael: Würde das auch eine Mini-Tour beinhalten, so dass man Euch auch außerhalb Eurer Region mal sehen kann?
Liveware: Wir müssten schauen, dass wir das zeitlich hinbekommen, aber generell hätten wir da schon Interesse dran.
Michael: Für mich als Österreicher nicht uninteressant, denn ich habe acht Stunden Fahrt zu Euch rauf, will Euch aber in naher Zukunft unbedingt mal live sehen. Also irgendwie sollten wir das unter einen Hut bekommen...
Liveware: Wir stellen Dir den Laptop das nächste Mal vor die Bühne! [lachen] Außer natürlich du machst uns ein Konzert bei Euch klar.
Michael: Alles klar, ich werde mich umhören! (Und an dieser Stelle sind alle Veranstalter angesprochen, die eventuell Blut geleckt haben und die Jungs gerne buchen möchten! Anm. d. R.)
Welcher Song würde Euch denn als Band am besten beschreiben?
Liveware: [Nach längerem Überlegen…] Vermutlich "Bohemian Rhapsody" von Queen. Ist zwar nicht genau unsere Musikrichtung, aber doch recht breit gefächert und gefällt uns allen eigentlich recht gut! Und wenn der Song uns beschreiben würde, würden wir uns dadurch natürlich geehrt fühlen.
Michael: Noch ein Wort zum sensationellen Cover: Wer hat auf die Knie gehen müssen?
Liveware: [lachen] Zum Glück niemand, da hat uns auch ein Kollege unter die Arme gegriffen, nämlich Philipp Nigermeier - an dieser Stelle eine schönen Dank an ihn! Er ist total versiert in solchen Sachen und hat das auch, soweit ich weiß, studiert. Keine Ahnung, wie er das gemacht hat, aber so richtig auf die Knie musste von uns niemand.
Michael: Gibt es einen Moment, in der kurzen Zeit, in der Ihr jetzt unterwegs seid, an den Ihr Euch gerne erinnert oder in dem etwas Amüsantes passiert ist?
Liveware: Live nicht. Aber die erste Probe zu fünft, in dieser Formation - vor vier Jahren - die sozusagen aus der Not geboren wurde. Wir haben vermutlich sechs Stunden geprobt, weil es uns so Spaß gemacht hat. Den ersten Song haben wir zu dritt angefangen - die noch übrig geblieben sind, wie vorher schon erwähnt - und beim nächsten Mal kamen dann noch Lukas und Christoph dazu, und wir haben ihn dann komplett fertig gemacht. Das war schon so ein besonderer Moment, so ein Aha-Erlebnis. Es geht weiter… Wir waren damals ja am Boden zerstört, weil uns ein Gitarrist aus Zeitgründen verlassen hat und wir wussten nicht mehr weiter. Da kam Matthias mit Lukas und Christoph an, die wir beide nur vom Hören-Sagen kannten, und haben uns ein Solo nach dem anderen um die Ohren geknallt. [lachen]
Michael: Wie hat sich Eurer Meinung die Musik im Laufe der Zeit gewandelt? Wir sind ja jetzt in einer Phase, in der wir großteils von Wegwerfmusik leben. Was glaubt Ihr, hat diese Veränderung ausgemacht?
Liveware: Es ging steil bergab… [lachen] Vermutlich sind schnelles Produzieren und der Wunsch nach schnellem Geldverdienen daran Schuld. Ist nicht mehr viel wert so eine CD, das merkt man aber erst, wenn man's selber mal gemacht hat. Es ist mittlerweile auch zu leicht, an Musik zu kommen, denn im Internet lädst du dir mit ein paar wenigen Klicks ganze Alben herunter. Und da wird es dann für Nachwuchskünstler wirklich schwierig, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Livequalitäten und musikalisches Können sind eigentlich überflüssig geworden bei dem, was heutzutage alles im Studio möglich ist. Da braucht's keine organischen Bands mehr. Wobei es noch immer gute Bands gibt und die wird es auch immer geben, nur das Problem ist, der Großteil der Hörer beschäftigt sich halt mit diesen Mainstream-Sachen, die in den Charts laufen. Das ist jetzt auch nicht unbedingt unsere Richtung.
Michael: Ihr seid ja noch relativ jung, wie steht Ihr zu Vinyl?
Liveware: [lachen, ich weiß allerdings nicht genau warum, vielleicht weil ich als "alterer Sack" auf Vinyl stehe? Anm. d. R.] Beim nächsten Album in großer Auflage gerne. Wir haben tatsächlich überlegt, ein paar Exemplare in Vinyl pressen zu lassen, aber das hätte sich einfach nicht gelohnt – zu wenige Abnehmer. Wäre zwar schön gewesen, eine selbst produzierte Platte im Zimmer hängen zu haben, aber das verschieben wir vielleicht auf's nächste Album.
Michael: Hört Ihr selber Vinyl oder beschränkt Ihr Euch auf CD's und mp3's?
Liveware: Gerne auch .wav! [lachen wieder] Aber das meiste haben wir schon in digitaler Form oder CD.
Michael: Habt Ihr einen bevorzugten Musikfilm oder Musik(er)-Doku?
Liveware: Crossroads - Der Pakt mit dem Teufel (mit Steve Vai, Anm. d. R.) und der neue Britney Spears-Film war auch gut. [schallendes Gelächter]
Michael: Solltet ihr "Spinal Tap" nicht kennen, sehr empfehlenswerter Film! Das ist DER Musik(er)-Film schlechthin. Den hat jede Band mit auf Tour.
Liveware: Danke für den Tipp! Ah Moment, Tenacious D - Kings of Rock ist auch super!
Michael: Was hört Ihr aktuell für Musik, was habt Ihr auf Eurem Mp3-Player oder Telefon?
Liveware: Eine gute Mischung. Alles mögliche … Bei mir ist zum Beispiel gerade Queensrÿche drinnen.
Michael: Was haltet Ihr von dem Klischee "Sex, Drugs & Rock 'n' Roll"? Ist es mittlerweile überholt?
Liveware: Das beantworten wir dir, wenn wir dann mal auf Tour waren. [lachen]
Michael: Kennt Ihr Mick Jagger's Formel für Frauen und glaubt Ihr, dass sie noch Gültigkeit hat? (akt. Alter/2)+7
Liveware: [lachen] Das könnte gut passen…
Michael: Glaubt Ihr, dass das noch Gültigkeit hat?
Liveware: Ja, warum denn nicht? Kommt dann sicher auf die Situation an ...
Michael: Gibt's einen Film zu dem Ihr gerne einen Song beigesteuert oder sogar den kompletten Score komponiert hättet?
Liveware: Wir hätten gerne einen Film gedreht zu unserem Album. Aber um Deine Frage zu beantworten: bei "Männertrip" beispielsweise hätten wir schon gerne einen Song beigesteuert, das hätte uns schon gefreut.
Michael: Wo geht die Reise musikalisch hin, z.B. beim nächsten Album?
Liveware: Wir hoffen, es nicht mehr im Proberaum aufnehmen zu müssen, sondern irgendwo im Studio und eventuell ein bisschen Unterstützung von einem Label zu bekommen. Da würden wir nicht "Nein" sagen. Liedertechnsich ist ja auch schon was passiert, die ersten drei Lieder sind schon fast fertig. Das neue Album wird wieder sehr abwechslungsreich, auf dem Level des Aktuellen, wenn nicht besser. Nein, auf jeden Fall besser! Es bleibt in dem Stil und wir hoffen, dass es allen genauso gefällt.
Michael: Was erwartet Ihr von Euren Fans?
Liveware: Blusen hoch! (einstimmig, gefolgt von schallendem Gelächter! Originalzitat von der Redaktion abgeändert, Anm. d. R.) Das bitte rausschneiden!
Michael: Gibt's irgendwelche Musik-Tipps, die Ihr den Leuten da draußen mit auf den Weg geben möchtet?
Liveware: Best of Queen, Steel Panther, Queensrÿche - Opartion Mindcrime, Dream Theater - Train of Thought, Mötley Crüe - Dr. Feelgood!
Michael: Vielen Dank für's Gespräch und dass ihr fast vollständig angetreten seid. Euch gehört jetzt das Schlusswort: Was möchtet Ihr Euren Fans mitteilen?
Liveware: Besucht unsere Facebook-Seite, seht Euch unsere Videos bei YouTube an: http://www.youtube.com/user/Liveware2011!
Kommt zu unseren Konzerten und habt Spaß an unserer Musik! Einen großen Dank an alle, die im letzten Jahr zu unseren Konzerten gekommen sind und 2012 damit für uns zu einem super Jahr gemacht haben. Danke auch an Euer Magazin. Ja, und wir hoffen wir sprechen uns bald wieder!?
Michael: Mit Sicherheit, aber das nächste Mal dann persönlich, das verspreche ich Euch.
Moderation: Michael Voit

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