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Interview: Neonfly

mit Frederick Thunder und Willy Norton vom 26. Oktober 2012 in der Fabrik, Hamburg
Großbritannien - Das Land der Rockmusik schlechthin! Was für großartige Musiker und Bands dieses Genres haben auf dieser Insel schon das Licht der Welt erblickt? Ganze Generationen sind es bis zum heutigen Tage geworden! Man denke nur an Gänsehaut beschwörende Namen, wie die Beatles, Pink Floyd, The Who, Nazareth, Uriah Heep sowie Status Quo. Die Liste scheint schie endlos erweiterbar zu sein ... und genau diese sowie viele weitere Gruppen sind es, auf denen unsere heutige Rock - und Metalszene grundlegend aufbaut.
Auch Herman Rarebell, der ehemalige Drummer der Scorpions, hat für die britischen Kollegen - mit denen er über viele Jahrzehnte die Heimat teilte - nur gute Worte übrig: Für mich ist England das Land des Rock'n'Rolls schlechthin. Das ist auch heute noch so, wenn ich zwischendurch mal in einen Pub gehe und mir anhöre, was da so an Bands spielt. Das sind bei uns die Profibands und drüben die Amateure, die dort Samstags und Sonntags spielen. So ist das Level dort, es ist einfach wesentlich höher als bei uns. Dieser Meinung dürften sich wohl viele Kommentarlos anschließen.
Historisch betrachtet ist das alles sehr beeindruckend, aber wie sieht es mit der heutigen Metalszene in Großbritannien aus? Wer fällt einem außer Saxon, Cradle of Filth und den nicht tot zu kriegenden Black Sabbath überhaupt noch ein? Vielleicht kommen dem einen oder anderen noch ein paar ganz große Namen, die tatsächlich auch über Jahre etwas in der Szene bewegt haben in den Kopf. Aber seien wir mal ehrlich: das eine oder andere frische Gesicht könnte der Szene doch bei all der historischen Trächtigkeit trotzdem gewiss nicht schaden ... wenn ein musikalisches Genre am Leben bleiben und frisch bei den Hörern ankommen will, dann führt kein Weg an der inneren Selbsterneuerung vorbei. Auch wenn das jetzt nach alternativer Hippie-Medizin klingen mag. Zumindest in Deutschland kriegt man jedoch von den jungen Hoffnungsträgern der zukünftigen britischen Metalszene nicht allzu viel mit.
Und genau eines dieser Gesichter, die bei uns bisher noch eher weniger bekannt sind, ist die Melodic Power Metal-Band Neonfly! Im Oktober waren die Jungs für ihre ersten Gigs in Deutschland als Support von Magnum bei der On the 13th Day Tour unterwegs. Also Grund genug für uns, Gitarrist Frederick Thunder und Sänger Willy Norton kurz vor dem Auftritt in der Fabrik in Hamburg zu einem atmosphärischen Pläuschen vor die Kamera zu locken. Dabei berichteten uns die beiden mit typisch britischem Humor unter anderem über ihre ersten Eindrücke von den deutschen Zuschauern und ob Magnum ihretwegen nicht doch mal vor leeren Konzerthallen spielen mussten. Auch die heutige Problematik in Großbritannien mit einer Metalband erfolgreich zu werden, ist ein Thema des Gesprächs.
Viel Spaß beim Gucken!
Moderation: Arne Luaith; Kamera: Alexander Kipke
Wer in das aktuelle Album „Outshine The Sun“ von 2011
reinhören möchte, kann dies hier tun:
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