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Interview: We Came as Romans

mit Joshua Moore und David Stephens vom 22. Oktober 2012 in der Markthalle, Hamburg
Schon im Frühjahr dieses Jahres hatte es We Came as Romans – die gerade mit voller Power durchstartenden Stars der amerikanischen Metalcore-Szene – für einen Auftritt nach Hamburg verschlagen. Nun hatten die Fans im Zuge der Impericon Never Say Die! Tour 2012 die Möglichkeit, vor Abschluss des Jahres noch einen zweiten Auftritt der Truppe zusammen mit Co-Headliner Blessthefall sowie sechs weiteren Bands in der Hansestadt zu genießen.
Dass so junge Musiker regelmäßig durch Europa touren und auch schon die entlegensten Winkel der Welt bespielen durften ist im Angesicht der immer wieder beklagten Notlage der Musikindustrie keine unbeachtliche Leistung. Selbst einige seit Jahrzehnten erfolgreiche Bands haben durch die aktuelle wirtschaftliche Krise Schwierigkeiten, ihre Venues voll zu bekommen und insbesondere die nicht ganz so sehr als Metal-Hochburgen verschrienen Länder zu erreichen.
Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Erfolgskonzept von We Came as Romans? Ist es mit dem Erfolg wirklich so spielend leicht, wie es bei der Truppe aussieht? Steckt da ein steuerbarer Masterplan dahinter, anhand dessen man die Karriere Baustein für Baustein zusammenfügt? Oder hat sich die ganze Geschichte von allein und ohne Zutun irgendwelcher Manager oder Plattenfirmen entwickelt; ist quasi völlig organisch und authentisch gewachsen?
Man könnte aus heutiger Sicht denken, dass die Band bereits von Anfang unter einem günstigen Stern gestanden hat. Doch wie uns Sänger David Stephens und Gitarrist Joshua Moore berichten, waren ihre ersten Schritte im professionellen Musikgeschäft alles andere als ein Zuckerschlecken. Wenn man als Musiker professionell aktiv sein möchte, dann braucht man Geld. Und und bevor man mit seiner Musik auch nur annäherungsweise am Hungerlohn vorbei geschlittert ist, da können viele Jahre vergehen. Auch ist es nicht so, dass man in diesem Business damit rechnen kann, überhaupt jemals groß rauszukommen, gar ein Rockstar zu werden oder überhaupt lange genug durchzuhalten, um danach seinen Enkelkindern spannenden Geschichten erzählen zu können!
Und was soll man tun, wenn man nun viele Jahre des Schweißes und der Mühen in seine Band gesteckt hat und am Ende dann doch nichts Gescheites dabei herumkommt? Wie sollte man als Musiker mit einer solch verfahrenen Situation umgehen? Erfahrt dies und viel mehr in unserem halbstündigen Gespräch mit David Stephens und Joshua Moore von We Came AS Romans!
Einen Nachbericht zum recht unorthodoxen Gesamtverlauf des Abends in Hamburg findet ihr in unserer Artikel-Rubrik:
Nachbericht - Never Say Die! Tour 2012 in Hamburg
Viel Spaß beim Gucken!
Moderation: Arne Luaith; Kamera: Alexander Kipke, Lars Petruck
Wer in das aktuelle Album „Understanding What We've Grown To Be“ von 2011
reinhören möchte, kann dies hier tun:
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