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Horna – Askel lähempänä Saatanaa

Kritik von: Nils Littwin
Album-Cover von Hornas „Askel lähempänä Saatanaa“ (2013).
„Typischer Black Metal für Genrefans ...“
Interpret: Horna
Titel: Askel lähempänä Saatanaa
Erschienen: 2013
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Fünf ganze Jahre hat es nun gedauert, dass die finnische Band „Horna“ (was zu Deutsch in etwa „Hölle“ bedeutet) ihr neustes Album veröffentlicht haben. Genug Pause lag also dazwischen, ob sie diesen Break kreativ genutzt haben, damit beschäftige ich mich in diesem Review.
Das Album besteht aus zehn Liedern:
1. Alku
2. Askel lähempänä Saatanaa
3. Kunnia herralle, kuninkaalle
4. Kuolema kuoleman jälkeen
5. Yhdeksäs portti
6. Ei aikaa kyyneleille
7. Kärsimyksin vuoltu hänen valittuna äänenään
8. Aamutähden pyhimys
9. Pala tai palvele
10. Ota omaksesi, luoksesi
Mit dem Intro „Alku“ wird man direkt in eine typische Black Metal.Atmosphäre versetzt. Düstere Sounds kombiniert mit einem langsamen Klavier im Hintergrund bereiten einen circa zwei Minuten lang auf die Scheibe vor. Anschließend geht es weiter mit dem zweiten Lied „Askel lähempänä Saatanaa“. Während es am Anfang noch ruhig zugeht, steigert es sich gegen Mitte immer mehr und man erkennt deutlich den allgemein bekannten Black Metal-Sound. Ein guter Song zum warm werden, jedoch wäre es besser gewesen, wenn das Lied ein wenig kürzer wäre und das Schlagzeug an manchen Stellen noch etwas mehr Speed eingeimpft bekäme.
Ganz anders sieht es dagegen mit dem dritten Song „Kunnia herralle, kuninkaalle“ aus. Direkt zum Beginn geht der Track mit seiner Intensität schön nach vorne. Black Metal wie er sein muss und ein Anspieltipp ist es auf jeden Fall auch. Weiter im Programm geht es jetzt mit „Kuolema kuoleman jälkeen“, der kürzeste Song auf dem Album. Allerdings sollte man sich von der Kürze nicht täuschen lassen, denn wie so oft: „In der Kürze liegt die Würze“. Das stimmt in diesem Falle aber leider doch nur so halb. Das Lied ist zwar definitiv Black Metal pur, jedoch auch kein wahrnehmbares Highlight des Albums. Mit schnellem Schlagzeug und düsteren Gitarren geht es nun voran mit „Yhdeksäs portti“. Ein wirklich schöner Titel, der mit einem etwas melodischeren Teil am Ende abgerundet wird. Auch auf jeden Fall ein Anspieltipp. Als nächstes gibt es von „Ei aikaa kyyneleille“ auf die Ohren. Zwar ist der Track etwas länger als „Kuolema kuoleman jälkeen“, jedoch genau wie der Song eher Mittelmaß. Außerdem wäre an manchen Stellen ein etwas schnelleres Schlagzeug durchaus angebracht.
Der siebte Titel „Kärsimyksin vuoltu hänen valittuna äänenään“ hat nicht nur den längsten Namen, sondern mit knappen sieben Minuten ist er auch der längste Song auf dem Album. Trotz seiner Länge bietet dieser Track allerdings auch nicht wirklich viel. Wir stoßen vor zur drittletzten Nummer: „Aamutähden pyhimys“. Nach den zwei eher etwas durchschnittlicheren Songs nun endlich mal wieder ein Anspieltipp. Die Instrumente harmonieren schön und die Stimmung passt!
Wir nähern uns mit dem neunten Titel „Pala tai palvele“ dem Ende der Scheibe. Mit gutem Beispiel geht er sofort voraus und legt tempomäßig direkt schön schnell los. Genau wie der achte Track eine Empfehlung wert. Der Endspurt wird mit dem letzten Lied „Ota omaksesi, luoksesi“ eingeläutet. Hier wird nochmal alles herausgeholt aus den Instrumenten und nicht nachgelassen. Ein würdiger Schluss!
Konklusion: Die Jungs haben trotz des Gitarristen als einzigem Originalmitglied nicht an Stärke und Sound verloren. Das Album ist im Allgemeinen sicher erwähnenswert, jedoch versetzt es mich leider auch nicht in Ekstase. Hier und da noch ein etwas schnelleres Schlagzeug (wie ich es ja schon mehrfach angesprochen habe) und es hätte mir noch besser gefallen. Doch wem der typische Black Metal gefällt, der wird definitiv Freude an dieser Scheibe haben!
 
Score:
70% Annehmbar …

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