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Skeletonwitch – Serpents Unleashed

Kritik von: Christian Steinweg
Album-Cover von Skeletonwitchs „Serpents Unleashed“ (2013).
„Die Riffs grooven, thrashen und ballern ordentlich aus den Boxen!“
Interpret: Skeletonwitch
Titel: Serpents Unleashed
Erschienen: 2013
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Fuck Off! Skeletonwitch treten seit zehn Jahren jedem Szenetrend ordentlich in den Arsch. Mit ihrem fünften Album Serpents Unleashed beweisen sie mal wieder, wie gut Bay Area Thrash Metal und skandinavischer Black Metal zusammen passen. Der Silberling hält elf Song bereit, die groovig, schnell und verdammt brachial daherkommen.
Die Jungs aus Ohio sind spätestens seit ihrem dritten Album Forever Abomination kein Geheimtipp mehr. Der unverwechselbare Skeletonwitch-Stil ist auch wieder auf Serpents Unleashed zu finden. Das gliechnamige Introstück gibt direkt die Marsch-Richtung des Albums vor: schnell, groovig und brutal. Besonders Drummer Dustin Boltjes feuert schon im ersten Track alles ab, was nur geht. Zusammen mit dem Keifgesang und den groovigen Gitarren ist der Introtrack das erste Highlight auf der Platte. Noch völlig erstaunt vom ersten Track geht’s ohne Gnade in den zweiten Song namens Beneath Dead Leaves. Mit diesem Track machen Skeletonwitch mal wieder klar, warum sie sich vom Einheitsbrei der Retro-Thrasher absetzen. Der Mix aus Blackened-Riffs und groovigen Einlagen kommt besonders beim zweiten Track zum Vorschein.
Was alles in Frontmann Chance Garnette steckt, zeigt sich dann beim dritten Song, I Am Of Death (Hell Has Arrived). Die ruhigeren Passagen werden von Chances eingängigen Keifgesang dominiert, der sich direkt ins Hirn einbrennt. Auch auch beim dritten Titel gibt’s wieder die typischen Bay Area Thrash Einlagen. Insgesamt ein verdammt gutes Zusammenspiel aus eingängigen Melodien und schellen Gitarrenläufen. Thrashig geht’s weiter mit dem vierten Track From A Cloudless Sky.
Die Nummer ist ein absolutes Schlachtfest für alle Thrasher-Fans. Besonders der NwoBHM-Charakter von Skeletonwitch kommt hier besonders gut heraus. Aber auch hier schaffen sie es einen eingängigen Groove-Charakter einzubauen. Der fünfte Song, Burned from Bone, ist die perfekte Zusammenfassung des ganzen Albums. Die Thrash-Elemente, die Blackened-Riffs, das Black Metal-Fundament und natürlich die Groove-Einlagen sind in diesem Song zu finden. Kein Wunder, dass Skeletonwitch den Song Burned from Bone schon vorab kostenlos ins Netz gestellt haben.
Ein dickes Groove-Massaker gibt’s dann auch bei Unending, Everliving. 3:03 Minuten pures Headbanging mit Wiederholungsbedarf – grandioser Song. In die gleiche Reihe stellt sich auch der der Nachfolger This Evil Embrace. Besonders die Gitarrenleads, die stark an die 90er erinnern, sorgen wieder für den typischen Skeletonwitch-Stil. Thrashiger wird’s dann wieder bei den Songs Unwept und Born of the Light That Does Not Shine. Skeletonwitch schließen ihre Reise schließlich mit den More Cruel Than Weak ab. Das Intro baut eine düstere Atmosphäre auf, die dann ziemlich schnell von einem eingängigen Riff abgelöst wird. Das Ende wird mit einem typischen Thrash-Riff eingeläutet, dass nochmal die ganze Energie der Truppe raushaut.
Skeletonwitch haben mit ihren fünften Album Serpents Unleashed noch einmal eine Schippe draufgelegt. Die Riffs grooven, thrashen und ballern ordentlich aus den Boxen – und das auch noch gleichzeitig. Serpents Unleashed ist ein brutales Schlachtfest mit groovigen Melodien und eingängigen Passagen. Obwohl die Platte einer der besten von Skeletonwitch ist, fehlt mir noch ein wenig Wandelbarkeit. Das Album ist zwar ein ordentliches Brett, aber ein Ausreißer-Song hätte dem Album sicherlich gut gestanden. Trotzdem ein super Album, das deutlich aus der Retro-Thrasher Masse heraussticht.
Anspieltipps: Unending, Everliving, I Am Of Death (Hell Has Arrived), Burned From Bone
Vergleichbares: Goatwhore

 
Score:
80% Gut.

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