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Interview: Saltatio Mortis

vom 14. Juni 2013 im Colos-Saal, Aschaffenburg
Es gibt Bands da draußen, denen man sofort anmerken kann, dass sie direkt vom Herzen musizieren, mit ihren Bandkollegen durch wahre Freundschaften verbunden sind und nicht wie so viele andere steril wirkende Musiker einfach nur des Geldes oder Ruhmes wegen irgendwelchen Mist hirntot auf ihren Instrumenten vor sich hindudeln. Ehrlich, was ist nerviger, als eine Abzocke durch mittelmäßige Alben, niemals endende Abschiedstourneen so genannter "Giganten der Szene" oder das Vorgaukeln von musikalischer Authentizität?. Dafür gibt es einen einfachen Terminus: Fanverarsche.
Zum Glück fallen die Jungs von Saltatio Mortis nicht in diese unschöne Kategorie. Wie sie uns direkt nach ihrem Auftritt im Colos-Saal in Aschaffenburg bewiesen, ist die gut gelaunte Spielmanns-truppe nicht nur offen für alle möglichen Fragen, sie zeigten auch eine heute leider doch immer seltener anzutreffende charismatische Bodenständigkeit. Mit dieser berichteten sie von dem Ende des Jahres erscheinenden neuen Studioalbum "Das schwarze Einmaleins", der im Zuge dessen anstehenden Touraktivität und natürlich von ihren ganz besonderen Instrumenten.
Wie werden denn solche für unsere heutigen Augen und Ohren exotischen mittelalterlichen Musizierwerkzeuge überhaupt hergestellt oder gestimmt? Wie empfindlich sind sie? Und wie authentisch sind solche Instrumente und die Musik, die Bands wie Saltatio Mortis produzieren? Versucht man da nach mittelalterlichen Kompositionsmethoden vorzugehen und irgendwie rockige Elemente einzubringen, oder wie muss man sich das vorstellen? Erfahrt alles dazu in unserem Gespräch mit der Band! Nackte Tatsachen inbegriffen.
Viel Spaß beim Hören!
Moderation: Khanh To Tuan

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