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J.B.O. - S.P.O.R.T. Tour 2013 in Kiel

Autor: Nils Littwin
Die Verteidiger des wahren Blödsinns gaben sich am 11.10.2013 mal wieder die Ehre und spielten im Max in Kiel zusammen mit der Support-Band Hyrax im Gepäck. Für etwas mehr als 20 € konnte man seine Karte für dieses Spektakel erwerben. Für uns als Pressevertreter lief vor Ort alles von Anfang an reibungslos ab. Beim Marx angekommen genügte ein kurzes Bescheid sagen und wir bekamen alles Nötige.
Gegen 19 Uhr begannen Hyrax mit ihrer Show. Die Alternative Metal Band hatte den Auftrag uns ordentlich einzuheizen, was allerdings nicht ganz so gelingt. Irgendwie war das Publikum noch nicht so wirklich aufgetaut. Letztendlich kann man den Jungs aber keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben und es auch mit einigen Einlagen versucht. Eine kurze Sache muss ich jedoch noch an dieser Stelle loswerden: Lediglich den Start fand ich unpassend. Als Intro wählten sie den Anfang von Mr. Crowley und legten dann mit ihrer Musik los. Zwar nur eine Kleinigkeit, aber das war das einzige, was mir einfach irgendwie nicht gefiel. Nach einer knappen Stunde beendete die Band aus Nürnberg dann ihr Programm.
Nach einer kurzen Umbauphase betraten die Krieger in schwarz-rosa-gold die Bühne und die Leute jubelten! Ohne große Umschweife ertönte dann auch schon der erste Song, der diesen schönen Abend einleiten sollte: Bolle! Die Zuschauer waren schon von Anfang an nicht zu halten, was die lautstarken Mitsing-Chöre schnell deutlich machten. Nach einer kurzen Auflockerung seitens Vito, indem er sagte, dass „heute das Beste J.B.O. Konzert ever“ stattfinden wird, geht es zu Lied Nummer zwei: Ein Fest! Der Name ist Programm und jeder ist begeistert. „Ich möchte so gern Metal hören“ lautet die Devise und nachdem sich über die Country Musik beklagt wurde geht es auch nahtlos weiter mit einem neueren Song: Jetzt isser drin. Nach Hose Runter und Dr. Met folgt dann auch endlich mal etwas für die Frauen ... Gänseblümchen! Pure Romantik, wie man sie von J.B.O. nur allzu gut kennt.
Nach dieser ernsten Hommage an die Liebe wurde es dann wieder Zeit für Belustigung. Für die sorgte Vito, als er sich seine Narrenkappe aufgesetzt und das Liedchen Hofnarr trällert. Nach ein paar weiteren Liedern war dann auch schon Halbzeit, die passend begleitet wurde von einem Drum Solo. Und was soll ich sagen ... einfach geil! Wolfram hat eindeutig bewiesen, dass er es drauf hat. Weiter im Programm ging es dann wieder romantisch mit dem zweiten Teil von Kuschelmetal. Die nächsten Songs vergingen bis dann mit Vater Abraham ein Special Guest auf die Bühne trat. Eingefleischte Fans ahnen es schon: Schlumpfozid im Stadtgebiet!
Auf diese Aufregung gab es dann erst mal wieder ein Liebeslied, welches den grammatikalisch vollkommen richtigen Titel Ich liebe dir trägt. Nach Mei Alde is‘ im Playboy drin und I Don’t Like Metal folgte dann der finale Titel: Verteidiger des wahren Blödsinns! Wie sollte es auch anders sein. Jeder sang mit und man spürte die pure Euphorie. Oh, sagte ich „finaler Titel“? Natürlich ließen es sich die Jungs von J.B.O. nicht nehmen und spielten noch Zugaben. Nach Ein guter Tag zum Sterben und Wir ham ne Party wurde es wieder still und sie verließen die Bühne. Nach einer schier unerträglichen Zeit kam die Band erneut raus und gab nochmal alles beim M.E.T.A.L. und bildeten den krönenden Abschluss mit J.B.O.!
Fazit: Was für ein Fest. Die gute Laune zog sich wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Programm, welches in etwa zwei Stunden dauerte. Schon im Vorfeld sagte man mir, dass J.B.O immer ein Besuch wert seien und ich wurde nicht enttäuscht. Bei 26 Liedern, einem Drum Solo, vielen Showeinlagen und jeder Menge feierwütigen Leuten, kann man sich einfach nicht beschweren. Ich kann J.B.O. live zu sehen nur jedem wärmstens empfehlen!
Setlist:
1. Bolle
2. Ein Fest
3. Ich möchte‘ so gerne Metal hör’n
4. Jetzt isser drin
5. Hose runter!
6. Dr. Met
7. Gänseblümchen
8. Der Hofnarr
9. Ällabätsch
10. Rock Muzik
11. Rammstein Reggae
12. Kalaschnikow
13. Kuschelmetal Teil 1
14. Drum Solo
15. Kuschelmetal Teil 2
16. Medtl-Gschdanzl
17. Geh mer halt zu Slayer
18. Ich sag J.B.O.
19. Schlumpfozid im Stadtgebiet
20. Ich liebe dir / Nur geträumt
21. Mei Alde is‘ im Playboy drin
22. I Don’t Like Metal
23. Verteidiger des wahren Blödsinns
Zugaben: 24. Ein Guter Tag zum Sterben
25. Wir ham ne Party
26. M.E.T.A.L.
27. J.B.O.
Autor: Nils Littwin

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