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Interview: Auletta

mit Alexander Zwick vom 7. November 2011 via E-Mail
Die als partyfreudig verschriehenen Indie-Rocker von Auletta sind gerade im Zuge der Make Love Work-Tour in ganz Deutschland unterwegs und erfreuen ein jugendliches Publikum an ihrer eigenwilligen Musik. Wie viel Party wirklich hinter Auletta steckt und was es mit der aktuellen Soundentwicklung der Truppe auf sich hat, erfahrt ihr in diesem Mail-Interview mit Sänger und Frontmann Alexander Zwick direkt und unmittelbar von der Tourfront!
Viel Spaß beim Lesen!

Das Interview:

Alex (MT): Hey Alex! Wie geht’s dir?
Alexander (Auletta): Sehr gut geht es die Tage. Wir sind zur Zeit mit The Kooks auf Deutschlandtournee. Jeden Abend vor 7000 Menschen zu spielen ist abgefahren.
Alex (MT): Am 12.8. ist eure neue Platte „Make Love Work“ erschienen. Wie waren die Reaktionen der Fans?
Alexander (Auletta): Ich war schon sehr gespannt darauf wie unser neues Album angenommen wird, da es doch anders daher kommt als noch unser erstes Album Pöbelei & Poesie. Doch die Reaktionen sind sehr sehr positiv und gerade live haben wir durch die beiden Alben jetzt ein sehr vielschichtiges Set am Start.
Wir hatten das Glück sehr viel Zeit im Studio verbringen zu können. Mit Markus Schlichtherle und Olaf Opal haben gleich 2 neue Produzenten dabei gehabt. Das wirkt sich dann krass auf die herangehensweise aus. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Alex (MT): Kannst du uns die Hauptmessage der Scheibe in einem Satz formulieren?
Alexander (Auletta): Make Love Work stellt alle Perspektiven meines Lebens dar. Es geht um die einfachsten und drängendsten Fragen in meinem Leben. Antworten finde ich nicht immer aber Möglichkeiten mit Situatioen so oder so umzugehen. Für mich war das Schreiben dieses Albums eine Art Selbsttherapie.
Alex (MT): Findet jetzt aus eurer Sicht eine allmähliche Abkehr vom Indie-Rock statt?
Alexander (Auletta): Bewußt findet bei uns keine Abkehr von irgendetwas statt. Ich glaube es ist die Entwicklung die man als Band durchmacht, welche den Sound verändert. Man will natürlich immer neue und andere Dinge ausprobieren um sich selbst zu fordern.
Alex (MT): Wie empfinden Fans der ersten Stunde wohl diese Wandlung des Sounds?
Alexander (Auletta): Grundsätzlich traue ich jedem unsere Hörer zu auch das neue Album auf seine Art und Weise zu verstehen. Natürlich gibt es links und rechts immer Leute die sagen werden, dass ihnen das erste Album besser gefallen hat. Auf der anderen Seite gibt es aber dann auch wieder Menschen die sagen Make Love Work ist der Grund warum die Auletta hören. Die Seele der beiden Alben ist die Gleiche und ich denke, dass hört man.
Alex (MT): Was erwartet ihr euch von der anstehenden “Make Love Work”-Tour?
Alexander (Auletta): Wir freuen uns riesig auf die anstehende Tour. Vor jeder neuen Tour erarbeiteten wir ein neues Programm. Dementsprechend wird es viele neue Sachen zu hören geben.
Alex (MT): Wie findet ihr es, dass ihr meistens „nur“ als „Party-Mucke“ abgestempelt werdet?
Alexander (Auletta): Ich glaube nicht, dass uns das in irgendeiner Weise schaden kann. Wer sich beide Platten wirklich anhört, wird sehr schnell merken, dass wir wesentlich vielschichtiger sind.
Alex (MT): Wie viel Party steckt denn tatsächlich in eurer alltäglichen Bandarbeit?
Alexander (Auletta): Die meißte Zeit verbringen wir irgendwie im Bandkontext. Kräftemäßig muss man sehr gut haushalten um fit zu bleiben deswegen findet das tatsächliche „Feiern“ in den Tourpausen statt.
Alex (MT): Welche Stationen waren für euch als Band bisher am wichtigsten?
Alexander (Auletta): Auf jeden Fall die Veröffentlichungen der beiden Alben sowie die darauf folgenden Festivals und Touren! Aktuell ist auch die Deutschlandtour mit den Kooks eine wichtige Station für Auletta.
Alex (MT): Was war deine erste musikalische Erfahrung?
Alexander (Auletta): Musikalische Früherziehung. Klavier, Geige dann Gitarre … die ganze Palette. Die Songs die meine Eltern immer hörten. Dazu gehörten Musiker wie Bob Dylan, Neil Young, die Stones und viele andere.
Alex (MT): Was können die Fans für die Zukunft der Band erwarten?
Alexander (Auletta): Musik! Wir sehen uns hoffentlich auf der kommenden Tour! Danke! …
Alex (MT): Vielen Dank für das Interview, Alex! Alles Gute und bis bald.
Moderation: Alexander Kipke
Wer in das aktuelle Album „Make Love Work“ von 2011
reinhören möchte, kann dies hier tun:
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