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Scorpions – Sting In The Tail

Kritik von: Alexander Kipke
Album-Cover von Scorpions’ „Sting In The Tail“ (2010).
„Die Altrocker wollen's nochmal wissen ...“
Interpret: Scorpions
Titel: Sting In The Tail
Erschienen: 2010
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Das 17. Studioalbum der erfolgreichsten deutschen Hard`n`Heavy Band, den Scorpions, ist eine Zeitreise an die Wurzeln des Hardrocks der 70iger und 80iger Jahre. Zugleich ist es der Abschied der seit über 40 Jahren rockenden Band.
Mit kolossalen Erfolg wurde das Album von den Fans wahrlich aufgesogen! Starke Gitarrensoli und die diesmal wieder ausgesprochen kräftige Stimme von Klaus Meine gewürzt mit einem dezenten Bass und intensiven Einlagen von James Kottak an den Drums geben den Songs ihre ganz besondere Note und bieten puren, vitalen Rock, wie man ihn heute leider viel zu selten zu hören bekommt.
Melodische Titel wie „Sting In The Tail“, „Rock Zone“ oder „Spirit Of Rock“ schreien förmlich danach, sich seine Harley zu schnappen und mit einer Gitarre gen Sonnenuntergang zu fahren, um seinen inneren Drang nach Freiheit zu stillen. Da werden die Erinnerungen an frühere Scorpions-Jahre wach, an ihre großartigen Alben wie „Animal Magnetism“, „Love at First Sting“ und „Blackout“. Der Sound des Long Players ist schmutzig, laut und aggressiv! Es fordert den Hörer förmlich zum Rocken auf und hat mit Titeln wie „The Good Die Young“ und „Raised on Rock“ auch wahres Ohrwurmpotential.
Der bei den Scorpions nicht zu kurz kommende balladeske Teil eines jeden Albums versteckt sich hinter Titeln wie "Lorelei" und der epischen Hymne "The Best Is Yet To Come", die gleichzeitig den Abschluss dieses letzten Scorpions-Albums bildet. Feuerzeuge bitte griffbereit halten!
Auf diesen Abgesang können Meine, Schenker und Co. nicht nur stolz sein, sondern sie haben durch dieses grundsolide Album den endgültigen Einzug in den Rock-Olymp geschafft. Zwar erfinden sie sich nicht neu - bieten keine Offenbarung und keine Revolution -, doch ihr letzter großer Output bietet für Fans des Genres ein durchweg anständiges Hörerlebnis. Jetzt bekommen sie ironischerweise zum Abschied auch hierzulande die Aufmerksamkeit und den Respekt, den sie im Ausland schon seit über 30 Jahren genießen.
Es hat lange gedauert, doch jetzt können wir wieder beruhigt zustimmen: The Spirit of Rock will never die!
 
Score:
70% Annehmbar …

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