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Interview: Darkest Hour

mit Mike Schleibaum vom 3. August 2012 beim Wacken Open Air, in Wacken
In Zeiten der finanziellen Krise und sozialen Instabilität bleiben natürlich auch Musiker nicht von den weltweit aktuellen Entwicklungen verschont. Dabei interessiert es den einen Künstler vielleicht weniger, was da eigentlich im Zuge dessen sozial- und finanztechnisch passiert, den anderen dann dafür aber umso mehr. Einer der Menschen, die sich umfassend mit der Thematik auseinandersetzen, ist Mike Schleibaum; seines Zeichens Gitarrist der US-amerikanischen Melodic Death Metal-Band Darkest Hour.
Zu Beginn des Jahres hatten wir bereits mit Roger Miret von der Hardcore Punk-Band Agnostic Front über eine ähnliche Thematik gesprochen, wobei er feststellte, dass der europäische Sozialstaat im Vergleich zum Amerikanischen besser funktioniere. Es gäbe hier zwar auch Armut und Obdachlosigkeit, doch um Welten weniger, als in den Vereinigten Staaten. Dort, wo sozial schwache Menschen fast schon in den Müll geworfen würden.
Doch ist es tatsächlich wahr, dass, wie Roger anmerkte, in Amerika sehr viel mehr Armut und soziale Ungleichheit herrschen? Wenn ja, woran könnte das liegen? Welche Erfahrungen hat Mike dazu in seiner Heimat sammeln können? Als Beispiel für seine Ausführungen beschreibt er uns den Schmelztiegel New York, wo sich Menschen aller Hautfarben, Religionen, Gesinnung und jeden Alters tummeln.
Außerdem erzählt er uns aus internationaler Sicht, wie tauglich die Idee der Piraten ist, Musik gemeinfrei und für alle zugänglich anzubieten. Musik, welche das Leben unzähliger Menschen verändert, muss doch für einen jeden Menschen - egal ob arm oder reich - jederzeit frei zugänglich sein, oder? Natürlich klingt diese utopische Idee auf Anhieb überzeugend und anziehend rebellisch, doch wovon sollten die Künstler dann noch leben? Auf jeden Fall muss jeder Künstler selbst die Möglichkeit bekommen, zu entscheiden, wo und wie seine Werke zugänglich gemacht werden; so Mike. Diese Entscheidungsfreiheit dürfe nicht in die Hände einer Partei gelegt werden, die dann pauschal für jeden Künstler spricht.
Seltsam, dass in Deutschland mit der GEMA und den Piraten schon gleich zwei solcher extremen Konzepte um den Alleinbestimmungsanspruch in der Musikwelt ringen ...
Trotz etwas erdrückender Thematik wünschen wir viel Spaß beim Gucken dieses hochinteressanten Gesprächs der etwas anderen Art!
Moderation: Arne Luaith; Kamera: Alexander Kipke
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