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Interview: HIM

mit Ville Valo vom 6. Oktober 2013 in der Großen Freiheit 36, Hamburg
In Zeiten unheiliger Ausverkäufe und plattproduzierter Pommesbudenbeschallung in Fernsehen und Radio bleibt dem geneigten Audiasten nicht selten die Spucke weg. Seit Jahr und Tag prägen die Pop-Charts mit ihrer galanten Mischung aus stilistischer Orientierungs- und künstlerischer Belang-losigkeit die Geschmäcker all jeder, die eigentlich gar keinen Geschmack haben. Viel einfacher ist es für die breite Masse, die Musik zu hören und gut zu finden, die halt jeder gerade hört und gut findet. Warum? Weiß man nicht so genau. Aber wirklich scheint es auch nicht zu sein ...
Da erstaunt es umso mehr, dass sich alle Jubeljahre auch mal Bands in die VIVA- und MTV-Rankings verirren, die zwischen hüftschwingendem R’n’B, auf brutal getrimmtem Gangstah-Rap und gleichmütigem Pop-Klamauk eigentlich doch ziemlich deplatziert wirken. Ist es in Finnland zum Beispiel gar nicht mal so unüblich, Bands wie Children of Bodom oder Cradle of Filth an der Spitze der gemeinen Musikcharts vorzufinden, so wirken schwermetallische Formationen wie Nightwish oder auch Lordi bei uns schon sehr viel exotischer.
Zum Auftakt ihrer europaweiten „Tears On Tape“-Tournée 2013 trafen wir uns in der Großen Freiheit 36 in Hamurg mit Ville Valo zum Interview. Der charismatische Frontmann der finnischen Dark-Rock-Formation HIM besingt zu brachialen Riffs und hymnischen Melodiebögen seit bald 20 Jahren die schwermütige Schönheit von Liebe, Sehnsucht, Verlust, Tod und Angst. Trotz eigentlich so gar nicht an den Mainstream angepasstem Auftreten verzeichnete die sich selbst als „Love-Metal“-Band vermarktende Gruppe schon immer immense Erfolge in den deutschen Pop-Charts. Zwar wurde es nach ihrem Durchbruch mit „Join Me“ kurz vor der Jahrtausendwende und einem neuerlichen Hoch mit „The Funeral Of Hearts“ 2003 etwas stiller um die Band. Wirklich verschwunden sind sie aus der öffentlichen Wahrnehmung jedoch nie.
Wir hatten also die einzigartige Gelegenheit, uns mit einer Formation zu unterhalten, die offenkundig irgendetwas anders macht als vergleichbare Bands, denen der kommerzielle Durchbruch verwehrt bleibt. Woran liegt es, dass HIM auch die Gemüter von Personen anzusprechen scheint, die auch bei zögerlichen Kontakten zur schwarzen Szene ansonsten eher nur die Nase rümpfen? Welche Rolle spielen Charts für eine Band, deren selbst angedachte Stilbezeichnung mit Metal“ immerhin quasi DEN Anti-Pop-Begriff schlechthin im Namen trägt? Und wie führt unfreiwillig einseitiges Marketing eigentlich dazu, dass viele Fans auch die Band HIM im Großen und Ganzen auf „Ville Valo und ein paar andere Typen“ reduziert? Muss Musik schwermütig und traurig sein, um als tiefgründige Kunst gelten zu können? Beschneidet das Thema „Love Metal“ das Bandspektrum in thematischer oder auch lyrischer Sicht? Welche sind die Top20 der meistverwandten Wörter in HIM-Songtexten? Und warum findet es Ville so gut, das Gevatter Tod sich in unserem Ranking sehr weit oben eingefunden hat?
Dies und vieles mehr seht und hört ihr exklusiv im Metal-Trails-Interview mit HIM! Dabei wünschen wir euch viel Spaß.
Moderation: Arne Luaith; Fotografie: Arne Luaith; Kamera: Arne Luaith

Kommentare von Besuchern

30. Januar 2016, 13:49
Quen sagt:
Das beste Interview überhaupt! Find ich echt super, vor allem die Liste mit den Wörtern, die am häufigsten in den Liedtexten erscheinen. Sehr interessant und bestimmt teilt Ville diese Meinung :)
Antwort von Arne Luaith:
Dankeschön! :)
17. Oktober 2013, 15:52
LaJaunie sagt:
Danke für das tolle Interview!!! :)
Antwort von Arne Luaith:
Merci! :)

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