Metal Trails Music Magazine | Metal Rock Punk Folk Pop and Alternative Music
Besuche uns auf Facebook! Besuche uns auf YouTube!

Interview: Cradle of Filth

mit Dani Filth vom 4. August 2012 beim Wacken Open Air, in Wacken
Ja, es war tatsächlich möglich! Nach gefühlt wochenlangen Regengüssen auf dem diesjährigen Wacken Open Air 2012 gab es am dritten Festival-Tag tatsächlich vereinzelte Lichtblicke am wolkenverhangenen Himmel. In einer solchen „Sonnenpause“ trafen wir uns im Artist Village mit Dani Filth zum vorletzten Interview unseres W:O:A-Marathons. Und der beredte Musiker mit dem gestochen scharfen British Accent hatte uns so einiges Interessantes zu berichten!
Von englischem Wetter ausgehend sprachen wir über den merkwürdigen Umstand, dass es in internationalen Gefilden doch auffallend wenige Britische Bands unter all den Schweden, Finnen, Deutschen, Niederländern und natürlich Amerikanern gibt. Woher kommt diese Ungleichverteilung?
Wie sieht Dani die Nische des melodischen Dark Metals mit Black- und Death-Einflüssen in retro, wenn er nach immerhin stolzen 20 Jahren Banderfahrung auf seine musikalische Laufbahn zurück blickt? In wiefern haben sich Szene und Genre gewandelt und weiterentwickelt? Und was ist für Cradle wichtig, wenn sie ein neues Album produzieren und dabei frische Akzente setzen, ohne aber ihren charakteristischen Stil zu verlieren? Worauf begründet sich aus Dani’s Perspektive der kommerzielle Erfolg auch außerhalb der heimischen Landesgrenzen der Angelsachsen, welcher gerade für dieses Genre alles andere als selbstverständlich erscheint? Und wie findet es der sympathische Ausnahme-Vokalist eigentlich, dass seine Band und Musik unter Fans oft als „Einstiegsdroge“ in den Metal geahndet werden, um neue Fans für die harte Musik als Ganzes zu begeistern? Wie wichtig ist ihm der Fan-Kontakt allgemein? Und wie schafft man es als Musiker überhaupt, echte Bekannt- und Freundschaften über viele Jahre und Tournéen auf- und auszubauen? Oder wird man vielmehr mit einer solch schieren Flut an Menschenmassen konfrontiert, dass man kaum die Möglichkeit hat, sich an einzelne Gesichter und Charaktere zu erinnern?
Ein weiteres wichtiges Gesprächsthema war natürlich das neue Album der Dunkelmetaller. Für eine Veröffentlichung am diesjährigen Helloween angesetzt, soll der stolze 10te Longplayer mit dem poetischen Namen „The Manticore And Other Horrors“ schon bald seinen Weg in die heimischen Händlerregale und natürlich die CD-Player der Metal-Fans finden. Wie steht es stilistisch um das Album? Was waren die Besonderheiten bei der Produktion und woraus bezieht Dani seine Inspiration beim Schreiben und Produzieren neuer Songs und Melodien?
Im Gegenzug zu früheren Alben soll der 10te Longplayer weniger eine alle Stücke überspannende Konzept-Story erzählen, sondern vielmehr als „Sammlung von Monstergeschichten“ betrachtet werden, die verschiedene Dämonen, Chimären und Teufel thematisieren, wobei der Mantikor als epochaler Titeltrack fungiert. Das Album wird sich dahingehend auf Neuland für die Band wagen, als dass der Klang einen deutlich härteren und schnelleren Ansatz verfolgt, einen „modernen und unerbittlichen NWOBBM Punk Vibe, verschmolzen mit einer kunstvollen Orchestrierung und der exotisch-unkonventionellen Unmittelbarkeit des 2000er-Albums Midian“.
Übrigens plant die Band begleitend zur neuen Platte von November bis Dezember eine ausgedehnte Europa-Tournée, im Zuge derer auch fünf Konzerte in Deutschland (Osnabrück, Geiselwind, Bochum, München und Berlin) sowie eines in Österreich (Wels) und der Schweiz (Pratteln) auf dem Plan stehen.
Dies und vieles mehr erfahrt ihr in unserem Video-Interview im Rahmen der W:O:A2012-Serie.
Viel Spaß beim Schauen!
Moderation: Arne Luaith; Kamera: Alexander Kipke

Kommentare von Besuchern

Eigenen Kommentar schreiben:

Dein Name:
Deine E-Mail-Adresse: (optional, nicht sichtbar)
Deine Nachricht:
Sicherheitscode:
(wie angezeigt angeben)
Captcha
oder:
Fertig? Dann:

Nicht genug?

Diese Magazininhalte könnten dich ebenfalls interessieren!
Kategorie:
Interviews
Bilder
Reviews
Login Copyright © Metal Trails