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Debauchery – Kings Of Carnage

Kritik von: Nils Littwin
Album-Cover von Debaucherys „Kings Of Carnage“ (2013).
„Kings Of Carnage überzeugt nicht kontinuierlich, bietet aber doch den einen oder anderen Höhepunkt.“
Interpret: Debauchery
Titel: Kings Of Carnage
Erschienen: 2013
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Kings Of Carnage heißt das mittlerweile achte Album von Debauchery. Zwei Jahre ließen sich die Musiker nach ihrer Veröffentlichung von Germany's Next Death Metal Zeit, bis sie Kings Of Carnage raushauten. Vielleicht nicht ohne Grund, denn die Band rund um Frontmann Thomas Gurrath besteht nun schon seit zehn langen Jahren.
Tracklist:
01. Coming Of The Dragons
02. Demonslayer
03. Let There Be Blood
04. Killerbeast
05. Kings Of Carnage
06. Man In Blood
07. Blood God Kills
08. Victory Awaits
09. Murder Squad
10. The Last Crusade
11. Debauchery Motherfuckin' Family
Mit Coming Of The Dragons ertönen dann auch die ersten Klänge des Albums. Ein knapp 80 sekündiges Intro, welches eher ruhig gehalten ist. Nahtlos verläuft dann der Übergang zu Demonslayer. Höheres Tempo und schnellere Riffs gepaart mit einer schönen Priese an Doublebass und Growls, allerdings auch mit einigen langsameren Parts. Ein gelungener Anfang. Nach sechs Minuten ist das Lied dann zu Ende und es schallt Let There Be Blood aus den Boxen. Nach einem kurzen Slide auf dem Bass beginnen die anderen Instrumente zunächst etwas langsamer, dann wird das Geschredder abgerundet mit einem Climax. Neu an diesem Lied ist auch, dass zum Teil auf Deutsch gesungen wird. Etwas, was mir so noch nie bei Debauchery aufgefallen ist (außer vielleicht in einigen Bonus Tracks). Auf jeden Fall mal etwas Neues, auch wenn ich finde, dass Thomas Gurrath lieber auf Englisch growlen sollte.
Titel Nummer vier ist ein Lied, welches enormen Ohrwurmcharakter hat: Killerbeast. Der Text ist eher eingängig, was ich aber gar nicht mal negativ betrachten würde. Lässt sich leichter merken und es ist gut verpackt mit geilen Klängen der Instrumente. Definitiv ein Anspieltipp von meiner Seite. Weiter geht es mit dem Titelsong Kings Of Carnage. Ein eher etwas langsamer Track, welcher sich aber trotzdem angenehm hören lässt. Auch hier haben wir wieder cleane Parts, sowohl im Gesang als auch gitarrentechnisch. Als nächstes läuft Man In Blood an. Auch wenn der Name es vielleicht nicht vermuten lässt, aber ich finde, dass dieses Lied eher etwas fröhlich ist. Auch wenn es textlich natürlich wieder einmal um das Töten geht, aber durch die cleanen Parts im Chorus und den helleren Gitarren wirkt dieses Lied einfach etwas stimmungsaufputschender. Blood God Kills bietet hingegen den Kontrast. Wieder schneller und tiefer, ein erneuter Anspieltipp. Victory Awaits heißt das nächste Stück, welches mit seinem Aufbau gut gelungen ist. Die Melodie habe ich direkt verbunden mit einer typischen „siegreichen“ Hymne. Das haben Debauchery gut hinbekommen, das macht Laune.
Murder Squad nennt sich das drittletzte Machwerk auf der CD. Nichts, was besonders heraussticht, aber es gefällt durchaus. Bevor es zum Finale übergeht, steht noch ein letzter Track an: The Last Crusade. Auch hier überzeugend und gut zum Abgehen, jedoch bietet der Song keine besonderen Höhepunkte. Den Schluss bildet dann Debauchery Motherfuckin‘ Family. Ich muss sagen: Geht ziemlich fies nach vorne und überrascht sehr angenehm. Ein passender Abschluss für das Album. Mehr Death Metal als Hard Rock, also das, was ich ein bisschen vermisst hatte bisher.
Fazit: Das Album ist ganz gut und es gab einige Neuerungen, wie z.B. den cleanen Gesang und die deutschen Growls. An sich eine nette Idee, aber ich fand es nicht ganz passend. Kings Of Carnage überzeugt nicht kontinuierlich, bietet aber doch den ein oder anderen Höhepunkt. Wer sich noch unschlüssig ist, sollte dem Album jedoch eine Chance geben.

 
Score:
65% Annehmbar …

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