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Interview: Downspirit

mit Cede Dupont und Steffen Lauth vom 26. Juni 2012 im Knust, Hamburg
Dass die Genregrenzen in der härteren Musik zunehmend verschmelzen, das ist ja schon längst kein Geheimnis mehr. Man schaue sich alleine die Festivals an, welche heutzutage allgemein sehr stark auf die so genannten „Randgenres“ setzen. Auch bei vielen jungen Bands und neuen Releases merkt man mehr und mehr, dass sich die Künstler kaum mehr wirklich zu einem einzigen Genre bekennen wollen, sondern von überall kleine Häppchen nehmen und diese zu einer neuen und in Folge für die Band ganz typischen Mixtur zusammenfügen. Schon beim Nu Metal fand dieser Prozess Anfang der neunziger Jahre durch die Symbiose aus den bis dato völlig konträren Genres des Rap und des Metals ihren weitflächigen Anstoß. Heute scheint es bisweilen sogar schon als Sakrileg betrachtet zu werden, wenn Bands sich zu einem einzelnen Genre bekennen. Kein Mut zu neuem? Aufkochen alter Rezepte? ... oder doch alles nur eine Modeerscheinung?
Die spannende Frage, die man sich dabei nun als aufmerksamer Musikkonsument stellen muss: Wie kann man es umsetzen, all die unterschiedlichen und sich teilweise beißenden Elemente, Einflüsse und Ursprünge der unterschiedlichsten Spielarten zu kombinieren, ohne ein gesichtsloses Einheitsgedudel ohne jegliche Botschaft und fundierte Selbstrechtfertigung zu punchen? Im Grunde ist genau das für viele Musikfreunde der Punkt, welcher Rock und Metal vom oft recht charakterlos-kurzlebigen Pop-Gedudel trennen soll. Dieses ganz besondere Etwas, dass den Songs nicht nur ihre Zeitlosigkeit, sondern auch den ganze Generationen prägenden Wiedererkennungswert verschafft hat. Nicht umsonst findet man zum Beispiel bei den Altrockern von Uriah Heep aktuell ganze drei Generationen von Besuchern auf ihren Konzerten.
Auch die deutsche Band Downspirit schlägt in die Kerbe dieses Phänomens. Aber wie genau sieht es bei ihrem Sound aus? Schaffen sie es die von ihnen genutzten Elemente des Heavy Metals, Blues, Hard Rocks und Pops sinnvoll zu neuem Songmaterial zu verschmelzen? Diese und viele weitere spannende Fragen, wie zum Beispiel wann das erste Musikvideo der 2009 gegründeten Band zu erwarten ist oder was die am 27. Juli erscheinende Platte Bulletproof zu einem besonderen Hörerlebnis macht, klären wir für euch in unserem Gespräch mit Cede Dupont und Steffen Lauth. Live, vor der Kamera und in Echtzeit. Kurz vor dem Auftritt der Band als Support von Adrenaline Mob am 26. Juni vor dem Knust in Hamburg.
Viel Spaß beim Gucken!
P.s. Natürlich waren wir für euch auch beim Konzert selbst vor Ort und haben es wie immer bildgewaltig für euch festgehalten! Die ausgiebigen Downspirit-Konzertimpressionen findet ihr zusammen mit den Bildern des Headliners Adrenaline Mob wie immer in unserer Galerie. Schaut doch mal rein!
Moderation: Alexander Kipke; Fotografie: Arne Luaith; Kamera: Arne Luaith

Kommentare von Besuchern

22. August 2013, 12:30
fairgleichbar sagt:
Hahahahahah, steht dir besser als die Sache mit den Versicherungen :-D

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